1.1 Erste Meditation

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Seit Descartes seine Meditationen zur Darlegung der Welt betrieben hat ist nun einige Zeit vergangen. Ich habe mich lange und intensiv mit dieser Thematik auseinander gesetzt und bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo einfaches Denken zu diesem Thema, dem eigenen Leben in der Fülle der Anforderungen, die so ein Leben mit sich bringt, nicht mehr genügt. Deswegen versuche ich durch das Ansetzen an seinen Meditationen und dem fortführen dieser aus meiner eigenen Perspektive, eine neue Dimension in seine Meditationen zu bringen, die wie ich finde durchaus dem Zeitgeist gerechter werden könnte.

Zur Erklärung:

Descartes hat zu seiner Zeit, angetrieben durch die Diskussion, was letztendlich Realität ist, den Versuch gestartet eben diese durch eine bestimmte Form von Technik auf die Spur zu kommen. Diese Technik nannte er konstruktive Kritik. Dabei handelt es sich darum alles anzuzweifeln, was auch im Ansatz anzweifelbar ist, um auf einen Punkt hin zu steuern, dass nicht mehr anzweifelbar sein kann und somit eine Konstante zu setzen, von der aus man überhaupt über Realität sprechen könnte.
Er zweifelte alles an, die Welt, die Sinne, den Körper, bis hin zu der These, dass ein böser Dämon uns die ganze Zeit am täuschen sein könnte und alles eigentlich anzweifelbar ist. Letztendlich landete er beim Ich. Das erwies sich schwierig. Denn zum zweifeln am Ich ist ein Etwas notwendig, dass zweifeln kann. Damit man nun zweifeln kann ist wiederum Denken notwendig. Sein Schluss war “res cogitans” – Ich ist ein denkendes Etwas oder wie auch gerne populistisch formuliert “Ich denke, also bin ich”

Weiterhin hat er dann probiert, von diesem Punkt aus die ganze Welt wiederum herzuleiten, dass bisweilen als nicht sehr geschicktes Manöver angesehen wurde. Der Verlauf dieser Argumentation soll mich in meinen Meditationen hier aber erstmal nicht stark beschäftigen. Mir geht es im folgenden erstmal darum, Konsequenzen zu erarbeiten, wenn man diesen Weg aus heutiger Sicht gehen würde, und ob man dadurch zu anderen Ergebnissen kommen kann und was das für Konsequenzen auf unser Leben in der heutigen Zeit mit sich führen würde .

“res cogitans” – Ich – Das denkende Etwas

Bevor wir uns diesem Phänomen nähern möchte ich noch eine Unterscheidung einbringen, die im Verlauf der Geschichte der Philosophie immer wieder zu Missverständnissen geführt hat und somit einer speziellen Bestimmung in vorhinein benötigt, damit die Begriffe auch nicht benutzt werden, wie in anderen Philosophischen Kontexten. Dabei geht es mir im speziellen um die Begriffe “Existenz” und “Sein” und allen damit verbundenen Attribuierungen und Verben.  Deswegen werde ich in der nächsten Zeit erstmal mich darum bemühen, diese Begriffe zur Genüge für diese Meditation zu durchleuchten und bestimmen.

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4 thoughts on “1.1 Erste Meditation

  1. ich wünsche gutes Gelingen, Ruhe und Gelassenheit, was immer man zum Meditieren und Analysieren, Durchleuchten und Durchdenken braucht. Und sende liebe Grüße
    Eva

    • Vielen lieben Dank liebe Eva, vor allem werde ich wohl Konsequenz neben den Dingen, wie du richtig formuliert hast benötigen. Bin gespannt wie das weiter geht. 😉
      Liebe Grüße
      Farzam

    • Hehe thanks! Yeah i guess the autotranslation wouldn’t be much of a help to read the text! Yeah iwanted to start my philosophical analyses with a flashy picture. 😉

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