Der Träumer

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Erinnerungen
an deine zarten Hände,
die mir durch die Haare gehen,
sind heut mir Decke für die Nacht.

Ich schlafe,
nicht weil ich Müde bin,
weil ich in meinen Träumen,
deine Hände halten kann.

Ich träume!
Denn ein Kuss ist unsere Begegnung,
ein Leben deine Lippen,
und der Tod ohne Bedeutung
in deinen Armen liegend.

Komm lass uns fortgehen,
wo das Wachsein sich verliert,
wo das Leben in uns ist,
wo wir Kind sind,
wo die Kleider der Erwachsenen
von unseren Körpern fallen.

Lass uns lieben wie Gott uns schuf,
unsere Lippen auf uns spüren,
unsere Worte meinen lassen, was sie sind
und nicht was sie bedeuten könnten.

Das traurige ist nicht,
dass das ein schöner Traum wäre,
sondern, dass ich
jedesmal wenn ich aufwache
für einen Moment
einen einzigen Moment,
glaube, dass es wäre wahr!

Foto bei Pinterest gefunden und dankend verwendet

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10 thoughts on “Der Träumer

  1. Hach…das ist wirklich traurig…aber vielleicht sollten wir Träumer uns glücklich schätzen, dass wir einen schmerzlichen Verlust zumindest auf diese Weise für einen Moment vergessen können.

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