Der Träumer (Neue letzte Strophe wie angekündigt)

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Erinnerungen
an deine zarten Hände,
die mir durch die Haare gehen,
sind heut mir Decke für die Nacht.

Ich schlafe,
nicht weil ich Müde bin,
weil ich in meinen Träumen,
deine Hände halten kann.

Ich träume!
Denn ein Kuss ist unsere Begegnung,
ein Leben deine Lippen,
und der Tod ohne Bedeutung
in deinen Armen liegend.

Komm lass uns fortgehen,
wo das Wachsein sich verliert,
wo das Leben in uns ist,
wo wir Kind sind,
wo die Kleider der Erwachsenen
von unseren Körpern fallen.

Lass uns lieben wie Gott uns schuf,
unsere Lippen auf uns spüren,
unsere Worte meinen lassen, was sie sind
und nicht was sie bedeuten könnten.

Das traurige kommt dann,
sanft dem schönen Traume folgend,
im Vergessen!

Denn jedesmal wenn ich aufwache
glaubte ich mich längst bei dir!

Foto bei Pinterest gefunden und dankend verwendet

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5 thoughts on “Der Träumer (Neue letzte Strophe wie angekündigt)

  1. Ein schöner Text, der gleichzeitig ein beklemmendes Gefühl bei mir hinterlässt. Ich mag nicht nur mit einer “Traum”-Frau zusammen sein 😉 aber vielleicht verstehe ich den Text gerade auch falsch. Man liest so einen Text ja immer nach dem eigenen, momentanen Empfinden.

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