Augenblicke

zu-zweit-alleine-df5c99ae-dab5-4f91-984c-1456d70a7beb

Wir saßen rührend, berührend nebeneinander!
Kein Still-Sein in unseren Bewegungen,
keinen Moment den ich nicht für einen Augenblick opfern würde.
Einen Augenblick mit dir!

Für mich….das Flehen, Erlösung…
Für dich…Scham, die Lösung…

Und so vergingen die Momente,
die Möglichkeiten
und wir wurden älter.
Begriffen nicht, dass wir
nur einen Augenblick vor einem Kuss,
schon längst gestorben sind.

Dass dieser Tod nicht seinen Zweck erfüllt hat..
Dass das Sterben auch hätte ein Leben für uns sein können.

Stattdessen

Ein Leben im Flehen, Ich!
Ein Leben in Scham, Du!

Die Angst, der Erlösung vorgezogen.

Vor dem Augenblick erblindet.
Gestorben im Moment.

Bild dankend von hier

Advertisements

1.5 Erste Meditation (Der Mythos) (Part 5)

 

beach-house-myth

Bild dankend von hier

 

Aus der Reihe “Der Anker – Meditationen über Sinn und Sein

Damit wir an dieser Stelle verstehen, was diese komplizierten Formulierungen bedeuten versuche ich das Ganze in ein Mythos zu Packen.

Vorneweg dies ist ein Mythos, damit hat er keinerlei wörtlich zu nehmende Wahrheit in sich, sondern kann nur im Verstehen einen Anriss geben, was ich versuche damit zum Ausdruck zu bringen (Stichwort: Fehlbarkeit der Sprache). Dementsprechend liest und versucht zu erfühlen, was ich damit im Zusammenhang zu der Meditation zum Ausdruck bringen will.

Besondere Anmerkung: Das Ganze ist weder weiblich noch männlich und beides Zugleich, auch wenn ich sprachlich hier von einem “er” spreche (Wegen “der” Grund!).

Nun zu dem Mythos:

Continue reading

1.4 Erste Meditation (part 4)

Urknall_950

 

Über das “Res Cogitans” (Ich ist ein denkendes Etwas) und dem Unterschied zum (Res extensa) (Es ist ein existierendes Etwas) sind wir auf die Unterscheidung von Sein und Existenz gekommen. Diese Unterscheidung haben wir über die Relation von Existenz zu Nichts getroffen, denn Existenz ist durch sein Sein im Modus des “Da”, also als Dasein nicht Nichts.

Herleitung:

Sein und Nichts sind zusammen das Transzendentale Ganze und damit gemeinsam Eins, aber als Jeweiliges im Ganzen sind das, sich ausschließende Entitäten.

Continue reading

Nie mehr allein! (My Prayer for myself today)

 

Verzeih mir!
Ich hab dich nicht vergessen…

Lang hab ich dich genutzt,
vertraut,
in deine Stärke,
um neue Welten zu erblicken.

Dabei hab ich nicht bemerkt,
dass deine Welt
verkümmert,
allein gelassen.

Hab die Stimmen Anderer
dir gegenüber
bevorzugt.

Dabei bin ich ohne dich
nichts!

Verzeih mir!
Wir waren jung und
die Liebe wog schwer!

Du hast mich nie verlassen
auch wenn ich nicht
für dich da war!

Verzeih mir!

Und jetzt erschlägt mich der Gedanke.

Wie kann ich…
konnte nur…
ohne dich sein

Du bist in mir…
bin ich…
denn wir sind eins!

 

1.3. Erste Meditation (part 3)

w964

Bild von hier!

 

 

Also warum sich die Mühe machen überhaupt über das “Nichts” zu sprechen? Weil durch das Nicht-Sein-Können des Nichts demselben ein unendliches Potenzial innewohnt, auf das man nicht auf direktem Wegen, sondern erstmal zumindest auf indirektem Wege , zugreift, über das Sein.

Dafür muss man sich erstmal gewissen physikalischen Phänomenen bewusst werden. Einer dieser Phänomene ist Entropie. Entropie bedeutet vom Begriff her erstmal eine Einwendung, Inwendung oder Umwendung, wird aber klassisch als Umwandlung verstandenen. Die Entropie ist sehr sehr grob erklärt folgendes:

Continue reading

Finden

Bild

Im seel’gen beieinander sein.
Im Blicke vereint.
Im Herzen dann eins.

Keinen Zweifel durch Worte.
Keine Schluchten,
keine Wände an diesem Orte!

Durch Wir sein Ich sein!
Im Blick des Andern Sich.
Im Ich sein liebend, offen
für sich
im Herzen frei.

© Farzam Seyed Mikail Fardowsi

Picture used from here