Hassliebe

Als ich da saß und aufgegeben hatte
sagte man mir:
“Hör auf dich zu hassen!
Du musst dich endlich lieben lernen!”

Ich kann mich nicht hassen!
Ich kann mich nicht lieben!

Denn,

Ich hasse mich immer!
Ich liebe mich immer!

Und da erkannte ich…

Ich muss die Welt hassen!
Ich muss die Welt lieben!

Denn dann ist sie
als Ganzes
ein Teil von mir!

© Farzam Mikail Fardowsi

 

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Turning point

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When did we take the wrong turn,
ended up in suffering,
no escape in sight,
doomed to watch the world burn?

Where was the point of no return,
where doubts empowered
quicken the pace,
instead to halt as we have learned?

Which way has led us to this mass,
of exhaulting violence,
liying truths,
love without feelings, a game of chess?

There was no turn, no point,
no way that was wrong,
but the decision itself
we keep to move along.

All those lovers in history
gave their love to be sowed
opening paths from this misery
alongside of this road.

So we have to wake up
understand our nature of end.

Understand!

Paths are manmade
and turns can be bend.

© Farzam Seyed Mikail Fardowsi

The picture thankfully used from here

 

1.1 Erste Meditation

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Seit Descartes seine Meditationen zur Darlegung der Welt betrieben hat ist nun einige Zeit vergangen. Ich habe mich lange und intensiv mit dieser Thematik auseinander gesetzt und bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo einfaches Denken zu diesem Thema, dem eigenen Leben in der Fülle der Anforderungen, die so ein Leben mit sich bringt, nicht mehr genügt. Deswegen versuche ich durch das Ansetzen an seinen Meditationen und dem fortführen dieser aus meiner eigenen Perspektive, eine neue Dimension in seine Meditationen zu bringen, die wie ich finde durchaus dem Zeitgeist gerechter werden könnte.

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4.1 Ist ein Wunder doch nur ne Verwunderung?

Im Schatten der Röte werd ich Horny

Der nächste Tag fängt spät an. Um genau zu sein hat er schon lange aufgehört. Ich wache Abends auf und es ist schon dunkel. Mein Nacken lässt schon mehr Spielraum zu, aber vergisst einfach noch nicht was vorgefallen ist. Ich stehe schlapp auf, geh in die Küche runter und bemerke, dass anscheinend keiner meiner Mitbewohner mehr da ist. Ich setz mir nen Kaffee auf und als ich mich umdrehe sitzt Gregor da.

“Hallo Gregor!” sag ich völlig abwesend. “OH MEIN GOTT!” schreie ich auf. “Wie bist du hier hereingekommen!?” fasele ich wirr vor mich hin, während ich in der Küche hin und her stapfe.

“Hmm ja, gute Frage, äußerst passend, wenn es an jemanden gerichtet wär, der naja, NICHT ein Engel ist!”

Diesmal sitzt er gelassen in einem Morgenmantel an unserem Küchentisch und hält eine Zigarre in der Hand.

“DU BIST KEIN ENGEL!”, schrei ich ihn an, “Ich will es nicht mehr hören.” Mir stockt der Atem “-Du bist doch kein Stalker oder?” Ich versuche das Telefon zu orten.

“Hehe Stalker, ja der war gut!” kichert er vor sich hin. “So gesehen stalken euch Engel eigentlich die ganze Zeit!” schmunzelt er.

“Alter du machst mich Irre! Geh raus, lass mich in Frieden!” geb ich verzweifelt von mir als ein Versuch mich endlich nicht mehr damit zu plagen.

“Hmm also nee, das ist jetzt schwierig zu erklären, aber das ist keine Wahl, die du in nächster Zeit treffen kannst!”

“Was meinst du damit?” frag ich ihn das Schlimmste befürchtend.

“Also wenn du in der Schule auch so schwer von Begriff warst wie jetzt….” sagt er vorwurfsvoll und mit strenger Miene.

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Selbstgenügsamkeit und Liebe

Es gibt Menschen, die trotz reichlicher Genügsamkeit gegenüber sich selbst, gerade weil sie für sich genug sind, wünsche haben, die unzertrennlich mit dem Selbst sind und dennoch nur im nicht-Selbst erreicht werden können. Zum Beispiel Kacken. Wenn ich kacken muss, kann ich mir noch so genug sein. Es gehört geradezu zu meinem Sein, meine Kacke in die Welt zu verteilen, was gesittet in der Modernen Welt bedeutet auf Toilette zu gehen. Ein geläufigeres Beispiel ist Essen. so manch einer hat schon probiert in Angesicht von Hunger sich selbst genug zu sein und dennoch nicht geschafft. Beides sind äußere Gegebenheiten, die ich unzertrennlich mit meiner Selbst akzeptieren muss. Desweiteren verhält es sich für mich nicht anders mit der Liebe. Continue reading

Resume einer unverhofften Begegnung

Bild

Sichtlich verwirrt steck ich mein Kopf ins Wasser und säubere mich. Im nächsten Moment kommt auch schon Michael. Er sieht mich verwundert an und sagt:

” Alter du stinkst! Was ist passiert? Du warst doch sonst nicht so der Fan vom schwimmen im Rhein!”

Ich rieche die Mischung von Ammoniak und Algengeruch an mir. Mir wird schlecht als ich daran denke, was mir gerade passiert ist und ich rede nicht unbedingt nur von der Pisse. Das allein wär ja schon schlimm genug!

” Warum bist du zu spät?” frag ich um abzulenken.

Michael schaut mich weiter verdutzt an: ” Sag mal riechst du nach Pisse?”

“Lange Geschichte!” lüge ich und versuche dabei so gelassen wie möglich auszusehen, indem ich ein bis zwei Schritte weiter gehe und mich mit dem Ellenbogen an einem Baum anlehne.

Die Blätter rascheln in der hier entstandenen Stille. Ein Rabe schreit im Hintergrundauf. Das Wasser plättschert still ans Ufer. Ich schaue nachdenklich zum Horizont

“Ich hab nen Doppelstrahl gehabt!” brech ich das schweigen.

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