Blicksprache

Wo sind sie hin
deine Augen?

Das Glitzern und das Lachen,
die sich einst darin
so heimisch machten.

 

Wer gab dir das
das Matt was du jetzt trägst?

Dein Blick der immer tiefer
sich dem Boden neigt,

versteckt und sich vergräbt.

 

War ich am schlafen
oder du zu wach?

Was ist passiert?
Warum glaube ich dir nicht mehr

wenn du lachst?

 

Wann wurd’ ich taub?

Wieviele Tränen fielen
unerhört zu Grund?

Gabst du mich auf?

 

So bitte sprich!
Denn die Sprache deiner Augen
reißt mich entzwei,
entblößt dir meine Ängste
und öffnet dir mein Herz.

Ich will das nicht!

Ich ertrag’ nicht deinen Schmerz.
So bitte sprich!

 

 

Copyright by Farzam Mikail Fardowsi

 

 

The show must go on

Wenn mein Leben sich in der versteckten Kamera abspielen würde,
würde sich einfach nichts mehr für mich verändern!

Keine Überraschung mehr!
Keine Erleichterung!

Ich glaube das einzige Wort,
das meinem Gefühl nahe kommen würde
ist mittlerwelle Langeweile!

Langeweile

über die Entrüstungen
und das auf und ab dieses Lebens.

Langeweile

über die täglichen Niederschläge
und die ganzen Baustellen in meinem Leben.

Ja

es ist leider nicht mehr so,
dass ich nach den Tiefpunkten
mich über die Höhepunkte freue.

Denn alles ist so absehbar.
Nach dem Tief kommt das Hoch!
Und danach fängt das Ganze von neuem an!

Lass es geschehen!

Nimm es einfach an
sag ich mir.
Aber die Wahrheit ist,
auch wenn ich immer noch
mich und all meine Lieben liebe,

dass die wenigen kurzen, ruhigen
und liebevollen Momente
die aufregendsten für mich sind.

Und diese mich mit Angst erfüllen!
Weil ich weiß, dass das Rad
sich wieder dreht

und die Ganze Scheiße von neuem beginnt!
The show must go on!
Nur wer sind diese beschissenen, sadistischen Zuschauer eigentlich?

Farzam Mikail Fardowsi

Für die Ewigkeit bereit

Ich Tor.
Denn töricht ist es
trotz der Einsamkeit zu lieben,
tragisch aber,
gemeinsam ohne liebe sein!

Seelig sind die,
die sanften, die liebenden!
Jene,
dessen Herzen die Quelle sind
für diese Welt.

Jene die losziehen für die Liebe,
um ein Heim zu finden
und jene,
die endlich heimkehren,
um bei den Liebenden zu sein.

Komm und finde eine Welt in meinen armen!
Deine,
um nun ganz genau zu sein.
Was dann kommt,
das wage ich nicht zu bezeichnen.
Doch mit dir im Arm
bin ich für die Ewigkeit bereit!

Farzam Mikail Fardowsi

Der Narr

Wer zum erstenmal liebt,
Sei’s auch glücklos, ist ein Gott;
Aber wer zum zweitenmale
Glücklos liebt, der ist ein Narr.

Ich, ein solcher Narr, ich liebe
Wieder ohne Gegenliebe!
Sonne, Mond und Sterne lachen,
Und ich lache mit – und sterbe.

Heinrich Heine
deutscher Dichter,
Erzähler und Romancier

 

Antwort:

Ach welch Glanz
welch unentwegte Pracht!
Die Liebe sich der Einsamkeit
gar zeigt in ihrer Tracht!
Ich bin nicht Gott, noch Narr
mehr bin ich satt
von dieser Speise!
Dass sie mich mehr zweimal

nun essen ließ,

alleine!

So weine ich nun leise!

Farzam Mikail Ferdosi
Poet, nicht mal mehr ein Narr! 😉

Um es nochmal philosophisch genau zu formulieren:

 

  • Jemand, der aus sich selbst heraus oder in irgendwelche Schriften (die es meistens im allgemeinen verbieten!) nach Gründen, Passagen und Stellen sucht, die völlig aus dem textlichen und historischen Kontext gerissen werden, um an gezielten oder an unbeteiligten, unschuldigen und völlig dem Zufallsprinzip anheim fallenden Personen Gewalt zu begehen bzw diesen zu rechtfertigen, ist unverzeihlich schuldig und begeht ein Verbrechen an der Menschlichkeit und sich selbst. Dieses gilt unabhängig einer Rasse, Nation oder Kultur und Glaube.

  • Jemand der ein Attribut, auf kultureller, äußerlicher, den Lebensumständen beschränkender oder eine Gruppe auf eine bestimmte Gegebenheit zusammenfassender Hinsicht benutzt, um zu behaupten, weil ein jemand dieser gruppierenden Zusammenfassung etwas gemacht hat, würden alle Anderen oder die meisten dieser Gruppe genau das gleiche begehen, bedient sich einer rassistischen Äußerung und sollte überlegen, ob er selbst nicht dabei ist, den Grundstein für eine spirale der Gewalt zu legen bzw. Verhetzung zu begehen.

Horizonte

Worte klingen hohl in leeren Räumen.
Schatten lassen wilde Geister frei.
Die Schuld soll beim wilden Geiste bleiben!
Die Strafe nicht für alle andern’ sein!

Welch Welt in der wir statt der Sache endlich klär’n
neuen Ufern und der Horizonte weit,
Opfer als Instrument gewähren
der Ausgrenzung anstatt des eigentlichem Leid!

 

Copyright by Farzam Mikail Fardowsi

 

 

Ich danke rlG für die Inspiration

Trauer

Ich bin gegen jede Form von Gewalt. Ich erinner mich nur gerade jetzt an die Zeit, als ich noch Kellner war und an die Form und Art wie gewisse Menschen (unabhängig derer Herkunft in gleicher Frequenz und potenziell grenzenloser Bereitschaft) meine Kolleginnen oder die Mädels, mit denen ich nächtlich unterwegs war, “anbaggerten”. Wie sehr es jede Nacht nach Gewalt roch! Und wie sehr ich mich dafür fremd geschämt habe und so langsam auch kein Spaß mehr daran fand! So sehr, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr feiern gehe! Mehr will ich dazu nicht sagen….

Mein Mitgefühl an die Opfer dieser abscheulichen Tat!

Hassliebe

Als ich da saß und aufgegeben hatte
sagte man mir:
“Hör auf dich zu hassen!
Du musst dich endlich lieben lernen!”

Ich kann mich nicht hassen!
Ich kann mich nicht lieben!

Denn,

Ich hasse mich immer!
Ich liebe mich immer!

Und da erkannte ich…

Ich muss die Welt hassen!
Ich muss die Welt lieben!

Denn dann ist sie
als Ganzes
ein Teil von mir!

© Farzam Mikail Fardowsi

 

Coping with depression (part 4)

Worst feelings (part 4)

The “wild animal in the zoo” feeling.

  • constantly feeling eyes on yourself. The deconstruction of the self esteem drives you to permanently feeling being under observation. Not only you are under pressure of not losing face. But a mixture of the way poeple, who know, look at you and the anxiety that nobody will love you for the person you are will be a seed to permanent unrest and a deep destruction in a healthy schematic of yourself.

Coping with Depression (part 3)

The worst feeling (part 3)
The “I just need to do this and then everything will be finally good” feeling.

The constant hope and expectation that this feelings will end after you have done a specific thing or endured a specific situation, crumbles a lot of psychological stability from the inside. You feel more and more suffocating because this end and with it the good part doesn’t come. The more energy you invest to hope in another situation which you have to master to finally reach this rescuing point, the less energy you will have after it. At the end the frightening numbness is the result of this procedure.