Augenblicke

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Wir saßen rührend, berührend nebeneinander!
Kein Still-Sein in unseren Bewegungen,
keinen Moment den ich nicht für einen Augenblick opfern würde.
Einen Augenblick mit dir!

Für mich….das Flehen, Erlösung…
Für dich…Scham, die Lösung…

Und so vergingen die Momente,
die Möglichkeiten
und wir wurden älter.
Begriffen nicht, dass wir
nur einen Augenblick vor einem Kuss,
schon längst gestorben sind.

Dass dieser Tod nicht seinen Zweck erfüllt hat..
Dass das Sterben auch hätte ein Leben für uns sein können.

Stattdessen

Ein Leben im Flehen, Ich!
Ein Leben in Scham, Du!

Die Angst, der Erlösung vorgezogen.

Vor dem Augenblick erblindet.
Gestorben im Moment.

Bild dankend von hier

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Nie mehr allein! (My Prayer for myself today)

 

Verzeih mir!
Ich hab dich nicht vergessen…

Lang hab ich dich genutzt,
vertraut,
in deine Stärke,
um neue Welten zu erblicken.

Dabei hab ich nicht bemerkt,
dass deine Welt
verkümmert,
allein gelassen.

Hab die Stimmen Anderer
dir gegenüber
bevorzugt.

Dabei bin ich ohne dich
nichts!

Verzeih mir!
Wir waren jung und
die Liebe wog schwer!

Du hast mich nie verlassen
auch wenn ich nicht
für dich da war!

Verzeih mir!

Und jetzt erschlägt mich der Gedanke.

Wie kann ich…
konnte nur…
ohne dich sein

Du bist in mir…
bin ich…
denn wir sind eins!

 

Väter und ihre Kinder, die sie immer lieben werden!

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Wie ist es so, wenn man zwischen zwei Welten lebt, als ein Elternteil? Macht man sich Gedanken, welchen Einfluss die eigenen Worte und Weisheiten auf das Kind haben, gar vielleicht sogar in die falsche Richtung drängen, weil man immer nur das Gute und Sichere für das Kind will? Oder denkt man dann einfach nur aus der Welt des Elternteils? Die Zeiten ändern sich heutzutage so schnell und die Anforderungen, die das Leben stellt sind so rapide selbst im Wandel, dass die heutige Jugend ein riesiges Problem hat, sich auf ein Ziel zu konzentrieren. Kriegt man das als Elternteil überhaupt mit, wenn man erstmal jahrelang in seinem eigenen Alltag steckt? Oder erzeugt genau das Wissen darum eben noch mehr Angst?

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Turning point

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When did we take the wrong turn,
ended up in suffering,
no escape in sight,
doomed to watch the world burn?

Where was the point of no return,
where doubts empowered
quicken the pace,
instead to halt as we have learned?

Which way has led us to this mass,
of exhaulting violence,
liying truths,
love without feelings, a game of chess?

There was no turn, no point,
no way that was wrong,
but the decision itself
we keep to move along.

All those lovers in history
gave their love to be sowed
opening paths from this misery
alongside of this road.

So we have to wake up
understand our nature of end.

Understand!

Paths are manmade
and turns can be bend.

© Farzam Seyed Mikail Fardowsi

The picture thankfully used from here

 

Wenn man zum Erklären von Träumen ausholt

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Ich habe viele Träume gehabt. Aber um sie zu verstehen, muss ich dir ein paar Sachen über mich erzählen. Wobei man auch ein kleines bisschen darüber in meinem angefangenen Roman auf meiner Seite nachlesen kann, deswegen probier ich das anders zu erzählen. Ich war schon immer ein Empath und ein Vernunftwesen. Seit ich denken kann saugte ich schon die Gefühle anderer Menschen auf und empfand sie nach, als wären es meine. Dadurch war es schwer den Unterschied zu finden. Wo hören die Gefühle anderer Menschen auf und wo fangen meine an. Dementsprechend dachte ich auch anders als die anderen Kinder. Ich habe nämlich Gefühle vor meinen Gedanken geschaltet. Zum Beispiel fühle ich Trauer und muss erstmal darüber nachdenken, ob es meine Gefühle sind oder die einer anderen Person. Eine normale Person lebt aber in einer Welt, wo Gefühle und Gedanken getrennt voneinander existieren. Ich habe dadurch, früh schon angefangen meine Gefühle zunächst zu unterdrücken. Einen großen Einfluss darauf hatte die Welt in der wir leben, oder sagen wir mal die Gesellschaft, die wir uns in dieser Welt erbaut haben und die sozusagen unserer Welt für uns ist. Heutzutage müssen wir immer stark bleiben. Gerade als Mann ist es dir nicht gegönnt Gefühle zu zeigen, lieb oder schwach zu sein. In dieser unserer erbauten Welt zwingen wir alle, dass nur die starken ihr Recht auf Leben “erkämpfen” können. Nur die starken sehen wir mittlerweile als jene an, denen man anvertraut, eine Obhut für die Kinder sein zu können. Diese verquere Sicht auf die Dinge hat sich auch in der Welt systematisch darauf entfaltet, dass Rollen verteilt wurden in die man quasi eintreten muss, damit die Prozesse des Lebens, die eigentlich frei und schöpferisch waren und durch diese Entfaltung jetzt statisch und kategorisch geworden sind, uns in unserem Leben unterstützen können.

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