Gespräche im Nebel der Netze (Part 2)

KMS3893

 

 

Es gibt ein Unheil, dass sich durch die Welt zieht wie das altbekannte Fangenspielen. Keiner will der Fänger sein. Er ist dreckig, weil er gefangen wurde und sein bemühen ist es diesen Dreck von sich zu geben, damit er sich wieder rein fühlen kann.

Was im Spiel als Überlebensstrategie uns im frühen Alter schon beigebracht wird. kommt aus der Ausweglosigkeit gegenüber den Prinzipien Fressen und Gefressen werden, Kämpfen oder Untergehen und auch sehr beliebt, und wie ich finde unglaublich fehl gedeutet, Sein oder nicht Sein. Gleichwohl ist es eben genau dieses Spiel auch, mehr oder minder, der Ausdruck dessen, weswegen wir nicht aus diesem Kreislauf rauskommen.

Wer hat die Kraft und die Macht und die Stärke der Fänger zu werden, der alle Fänger aufnimmt und ohne zu fangen, ohne Anerkennung, ohne weltliches Glück, ohne Anspruch, einfach das Spiel zu Ende zu bringen, indem er dann niemanden mehr fängt, um ihn zum Fänger zu machen. In allen Geschichten gibt es diesen Jemand, Jesus, Sokrates, alle alten Sagen und Mythen und ich bin mir sicher (man soll sich Mandela oder Gandhi anschauen), dass es auch Unmengen dieser reinen Seelen, der puren Kinder, der Tränen der Engel, den Herzschlägen Gottes, im Laufe der Geschichte gab. Es hat nur keiner mitbekommen, weil es denen nicht darum ging, dass man es mitbekommt. Im Buch Wolkenatlas geht es um genau diese Einflüsse, Berührungen und “Das Fangenspiel”, dass wir über Jahrtausende schon betreiben und keinen Ausweg daraus finden. Die Geschichte hat mich zweimal zum weinen gebracht. Das dritte mal hab ich lange darüber nachgedacht. Welche Schicksale ich denn wohl beeinflusst habe, im Guten und im Bösen. Darüber denke ich noch immer nach und werde wohl auch länger brauchen. Doch viel wichtiger ist es aufzuwachen und zu horchen. Den ein Flüstern durchzieht die Welt und mehrere Stimmen sind da eingebettet. Welche führt wohin. Wem vertraue ich wohl? Liebe ist die Antwort

 

Advertisements

1.3. Erste Meditation (part 3)

w964

Bild von hier!

 

 

Also warum sich die Mühe machen überhaupt über das “Nichts” zu sprechen? Weil durch das Nicht-Sein-Können des Nichts demselben ein unendliches Potenzial innewohnt, auf das man nicht auf direktem Wegen, sondern erstmal zumindest auf indirektem Wege , zugreift, über das Sein.

Dafür muss man sich erstmal gewissen physikalischen Phänomenen bewusst werden. Einer dieser Phänomene ist Entropie. Entropie bedeutet vom Begriff her erstmal eine Einwendung, Inwendung oder Umwendung, wird aber klassisch als Umwandlung verstandenen. Die Entropie ist sehr sehr grob erklärt folgendes:

Continue reading

1.2 Erste Meditation

zitat-in-der-meditation-geht-es-ganz-einfach-darum-man-selbst-zu-sein-und-sich-allmahlich-daruber-jon-kabat-zinn-107758

 

Warum den Unterschied zwischen Sein und Existenz machen fragt man sich? Nun ja in der Geschichte der Philosophie gab es schon immer einen Sachverhalt von großer Diskussion. Es geht hier um die Relation von Essenz und Existenz. Der Streit geht darum, ob es, vereinfacht ausgedrückt, erst etwas gibt, dass wir nach ihrem Wesen bestimmen oder ob das Wesen der Dinge vor ihrer Existenz war und wir sagen etwas existiert weil es dem Wesen entspricht.

Continue reading

Wenn man zum Erklären von Träumen ausholt

 10015157_10152109906423282_3788057701895536555_n
Ich habe viele Träume gehabt. Aber um sie zu verstehen, muss ich dir ein paar Sachen über mich erzählen. Wobei man auch ein kleines bisschen darüber in meinem angefangenen Roman auf meiner Seite nachlesen kann, deswegen probier ich das anders zu erzählen. Ich war schon immer ein Empath und ein Vernunftwesen. Seit ich denken kann saugte ich schon die Gefühle anderer Menschen auf und empfand sie nach, als wären es meine. Dadurch war es schwer den Unterschied zu finden. Wo hören die Gefühle anderer Menschen auf und wo fangen meine an. Dementsprechend dachte ich auch anders als die anderen Kinder. Ich habe nämlich Gefühle vor meinen Gedanken geschaltet. Zum Beispiel fühle ich Trauer und muss erstmal darüber nachdenken, ob es meine Gefühle sind oder die einer anderen Person. Eine normale Person lebt aber in einer Welt, wo Gefühle und Gedanken getrennt voneinander existieren. Ich habe dadurch, früh schon angefangen meine Gefühle zunächst zu unterdrücken. Einen großen Einfluss darauf hatte die Welt in der wir leben, oder sagen wir mal die Gesellschaft, die wir uns in dieser Welt erbaut haben und die sozusagen unserer Welt für uns ist. Heutzutage müssen wir immer stark bleiben. Gerade als Mann ist es dir nicht gegönnt Gefühle zu zeigen, lieb oder schwach zu sein. In dieser unserer erbauten Welt zwingen wir alle, dass nur die starken ihr Recht auf Leben “erkämpfen” können. Nur die starken sehen wir mittlerweile als jene an, denen man anvertraut, eine Obhut für die Kinder sein zu können. Diese verquere Sicht auf die Dinge hat sich auch in der Welt systematisch darauf entfaltet, dass Rollen verteilt wurden in die man quasi eintreten muss, damit die Prozesse des Lebens, die eigentlich frei und schöpferisch waren und durch diese Entfaltung jetzt statisch und kategorisch geworden sind, uns in unserem Leben unterstützen können.

Continue reading

Endloser Weg

endless-road11

So oft schon
den Schritt gewagt!
Auf den Weg zugehen
den es nicht gibt.
Hab dich geliebt!

Ich dich nicht!
Hast du dann gesagt.
Nicht mit deinen Worten,
nicht mit deinen Lippen,
mit deinen Blicken!

Trau mich nicht mehr,
ist dein Geschenk
für mich.
Das Gefühl, dass geblieben ist.
Als Zeichen deiner Dankbarkeit.
Kein entkommen!

© Farzam Seyed Mikail Fardowsi

Bild Material danken von hier genommen

Inspiration von dieser schönen Seite (Gedankenpiratin.wordpress.com)

The steps we have to take!

Bild

“I am afraid of losing control over myself. Because any hope I had, anything which gave me trust to others is currently fading away. Instead I try what the world wants and try to cultivate myself to the forms the world wants me to be. If I can find my gap in this world, I will finally find my love or people will acknowledge me. Just fight! Adjust to the world and fight until you find your spot.” is a thought I catch myself with every now and then. I want to fight but I don’t want to control myself,! I want to be as I am! There is even a term they teach you when you have lost to the “others” and start controlling yourself because you see others as your enemy or you have a strong need to have the structures of the world define how you feel. All for the moment, that if you give in to the structures of the world, you will not feel at ease with yourself at last, because you have a disease. There are names for it, when you obsessively try to do something because the world compels you to take a certain way of life or do something just to fit in. A Disease. Which you can read in books! Heck, there are whole chapters in catalogs with names like DSM-V or ICD 10 about it. Very adequate categorizations of your misbehavior. Continue reading