Scheideweg

Das mit der Welt und dem Glück muss man sich so vorstellen…

Will ich gut gelaunt sein in einer beschissenen Welt,

oder will ich unglücklich sein, dafür in einer schönen Welt leben?

Die Mitte sagt der Schlaumeier! Doch wird er dem Interesse an dieser Frage kein Gegner!

Farzam Mikail Fardowsi

Horizonte

Worte klingen hohl in leeren Räumen.
Schatten lassen wilde Geister frei.
Die Schuld soll beim wilden Geiste bleiben!
Die Strafe nicht für alle andern’ sein!

Welch Welt in der wir statt der Sache endlich klär’n
neuen Ufern und der Horizonte weit,
Opfer als Instrument gewähren
der Ausgrenzung anstatt des eigentlichem Leid!

 

Copyright by Farzam Mikail Fardowsi

 

 

Ich danke rlG für die Inspiration

Hassliebe

Als ich da saß und aufgegeben hatte
sagte man mir:
“Hör auf dich zu hassen!
Du musst dich endlich lieben lernen!”

Ich kann mich nicht hassen!
Ich kann mich nicht lieben!

Denn,

Ich hasse mich immer!
Ich liebe mich immer!

Und da erkannte ich…

Ich muss die Welt hassen!
Ich muss die Welt lieben!

Denn dann ist sie
als Ganzes
ein Teil von mir!

© Farzam Mikail Fardowsi

 

Der Träumer (Neue letzte Strophe wie angekündigt)

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Erinnerungen
an deine zarten Hände,
die mir durch die Haare gehen,
sind heut mir Decke für die Nacht.

Ich schlafe,
nicht weil ich Müde bin,
weil ich in meinen Träumen,
deine Hände halten kann.

Ich träume!
Denn ein Kuss ist unsere Begegnung,
ein Leben deine Lippen,
und der Tod ohne Bedeutung
in deinen Armen liegend.

Komm lass uns fortgehen,
wo das Wachsein sich verliert,
wo das Leben in uns ist,
wo wir Kind sind,
wo die Kleider der Erwachsenen
von unseren Körpern fallen.

Lass uns lieben wie Gott uns schuf,
unsere Lippen auf uns spüren,
unsere Worte meinen lassen, was sie sind
und nicht was sie bedeuten könnten.

Das traurige kommt dann,
sanft dem schönen Traume folgend,
im Vergessen!

Denn jedesmal wenn ich aufwache
glaubte ich mich längst bei dir!

Foto bei Pinterest gefunden und dankend verwendet

Self Explanation of a trapped conscious

 

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First of all:
READ!
Understand the responsibility of a world which is constantly evolving around our understandings and observings.

The last 13 years of my life I spend in a dilemma. 18 Years I was curious and utterly in awe to finally be an adult. The moment I reached my 18th birthday, up until now, I don’t feel it. The society tells me I am, I am allowed to do things, but I don’t have a grasp of what should have changed. Although I feel very good in still feeling like a child, some things in my living environment have changed which leads me to this text.
The wonders we had when we were young, the hopes, the dreams and every litte aspect which gave us our believe in the beauty of life still remain. But as I grow older I find myself just holding to surrogating material thngs, which are in no point the same things I was seeing in this world. My Peter Pans and the lost boys have changed and now are called Peter Schmidt and the office trolls. And I asked myself why? I refuse to accept a world in which fairy tales are subject to belittle someone. I refuse to believe that this world is just a collective of odds and meaningless encounters. Don’t get me wrong I have met a lot of precious poeple and I still see lights in this world. But I asked myself how did my inspiration and admiration of going out into the world have become more and more introverted and I see myself more and more tired after encountering others or just talking with others. My solution is to cut myself off of every aspect of every day life which keeps me in a routine. Still don’t get me wrong I don’t have anything against routine in particular but I refuse to devolve into a feelingless cold being. I love the internet but it has too much potential for surrogating for things we actually would like to pursue in our real life. We don’t go to cinemas to watch a movie we go there to have a blast in the newest technological achievements only few movies can offer. Every other movie we watch on the internet. We don’t open post, they appear on some virtual wall which is in some cases inorchestrated individualy evaluated on some third person information a company has on you.
I feel alone, because everywhere I look I have the feeling of looking into a mirror. This feeling comes from years of individualized advertisment and body uninvolved connections I have made over the internet. I am so used to expose myself to the world that I have a constant feeling of eyes on my back and the funny part is that it feels awkward when this feeling of being watched seizes. I have more and more a fear of language. Because I have the feeling words have more meaning than I am able to understand and consequences I don’t want to be taken responsible for without knowing them. And the Internet is a massive collection of words and pictures and in the process of surfing we come across things, we would never like to encounter or read in real life. Reading is holy and I want to uphold my autonomy in choosing to read consciously!

So my decision is to end most of my accounts on the internet and try to avoid it as often as I can for the achievement of experience, the beauty of life and feelings which are felt and not read or written.
It is just my personal experiment to see if it will affect my life and improve it joyfully and with more sense.

I have nothing but love for everybody. I hope we will meet each other in person and have a nice and lovely time together. And I hope no one will be disappointed by this decision, because it is really like a measure of curing myself from a colorless world.

Amen

P.S. I will send my official email or my address to my family and close friends.

 

picture taken from here

Wenn man zum Erklären von Träumen ausholt

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Ich habe viele Träume gehabt. Aber um sie zu verstehen, muss ich dir ein paar Sachen über mich erzählen. Wobei man auch ein kleines bisschen darüber in meinem angefangenen Roman auf meiner Seite nachlesen kann, deswegen probier ich das anders zu erzählen. Ich war schon immer ein Empath und ein Vernunftwesen. Seit ich denken kann saugte ich schon die Gefühle anderer Menschen auf und empfand sie nach, als wären es meine. Dadurch war es schwer den Unterschied zu finden. Wo hören die Gefühle anderer Menschen auf und wo fangen meine an. Dementsprechend dachte ich auch anders als die anderen Kinder. Ich habe nämlich Gefühle vor meinen Gedanken geschaltet. Zum Beispiel fühle ich Trauer und muss erstmal darüber nachdenken, ob es meine Gefühle sind oder die einer anderen Person. Eine normale Person lebt aber in einer Welt, wo Gefühle und Gedanken getrennt voneinander existieren. Ich habe dadurch, früh schon angefangen meine Gefühle zunächst zu unterdrücken. Einen großen Einfluss darauf hatte die Welt in der wir leben, oder sagen wir mal die Gesellschaft, die wir uns in dieser Welt erbaut haben und die sozusagen unserer Welt für uns ist. Heutzutage müssen wir immer stark bleiben. Gerade als Mann ist es dir nicht gegönnt Gefühle zu zeigen, lieb oder schwach zu sein. In dieser unserer erbauten Welt zwingen wir alle, dass nur die starken ihr Recht auf Leben “erkämpfen” können. Nur die starken sehen wir mittlerweile als jene an, denen man anvertraut, eine Obhut für die Kinder sein zu können. Diese verquere Sicht auf die Dinge hat sich auch in der Welt systematisch darauf entfaltet, dass Rollen verteilt wurden in die man quasi eintreten muss, damit die Prozesse des Lebens, die eigentlich frei und schöpferisch waren und durch diese Entfaltung jetzt statisch und kategorisch geworden sind, uns in unserem Leben unterstützen können.

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