Der Träumer (Neue letzte Strophe wie angekündigt)

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Erinnerungen
an deine zarten Hände,
die mir durch die Haare gehen,
sind heut mir Decke für die Nacht.

Ich schlafe,
nicht weil ich Müde bin,
weil ich in meinen Träumen,
deine Hände halten kann.

Ich träume!
Denn ein Kuss ist unsere Begegnung,
ein Leben deine Lippen,
und der Tod ohne Bedeutung
in deinen Armen liegend.

Komm lass uns fortgehen,
wo das Wachsein sich verliert,
wo das Leben in uns ist,
wo wir Kind sind,
wo die Kleider der Erwachsenen
von unseren Körpern fallen.

Lass uns lieben wie Gott uns schuf,
unsere Lippen auf uns spüren,
unsere Worte meinen lassen, was sie sind
und nicht was sie bedeuten könnten.

Das traurige kommt dann,
sanft dem schönen Traume folgend,
im Vergessen!

Denn jedesmal wenn ich aufwache
glaubte ich mich längst bei dir!

Foto bei Pinterest gefunden und dankend verwendet

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Der Träumer

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Erinnerungen
an deine zarten Hände,
die mir durch die Haare gehen,
sind heut mir Decke für die Nacht.

Ich schlafe,
nicht weil ich Müde bin,
weil ich in meinen Träumen,
deine Hände halten kann.

Ich träume!
Denn ein Kuss ist unsere Begegnung,
ein Leben deine Lippen,
und der Tod ohne Bedeutung
in deinen Armen liegend.

Komm lass uns fortgehen,
wo das Wachsein sich verliert,
wo das Leben in uns ist,
wo wir Kind sind,
wo die Kleider der Erwachsenen
von unseren Körpern fallen.

Lass uns lieben wie Gott uns schuf,
unsere Lippen auf uns spüren,
unsere Worte meinen lassen, was sie sind
und nicht was sie bedeuten könnten.

Das traurige ist nicht,
dass das ein schöner Traum wäre,
sondern, dass ich
jedesmal wenn ich aufwache
für einen Moment
einen einzigen Moment,
glaube, dass es wäre wahr!

Foto bei Pinterest gefunden und dankend verwendet

Gespräche im Nebel der Netze (Part 2)

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Es gibt ein Unheil, dass sich durch die Welt zieht wie das altbekannte Fangenspielen. Keiner will der Fänger sein. Er ist dreckig, weil er gefangen wurde und sein bemühen ist es diesen Dreck von sich zu geben, damit er sich wieder rein fühlen kann.

Was im Spiel als Überlebensstrategie uns im frühen Alter schon beigebracht wird. kommt aus der Ausweglosigkeit gegenüber den Prinzipien Fressen und Gefressen werden, Kämpfen oder Untergehen und auch sehr beliebt, und wie ich finde unglaublich fehl gedeutet, Sein oder nicht Sein. Gleichwohl ist es eben genau dieses Spiel auch, mehr oder minder, der Ausdruck dessen, weswegen wir nicht aus diesem Kreislauf rauskommen.

Wer hat die Kraft und die Macht und die Stärke der Fänger zu werden, der alle Fänger aufnimmt und ohne zu fangen, ohne Anerkennung, ohne weltliches Glück, ohne Anspruch, einfach das Spiel zu Ende zu bringen, indem er dann niemanden mehr fängt, um ihn zum Fänger zu machen. In allen Geschichten gibt es diesen Jemand, Jesus, Sokrates, alle alten Sagen und Mythen und ich bin mir sicher (man soll sich Mandela oder Gandhi anschauen), dass es auch Unmengen dieser reinen Seelen, der puren Kinder, der Tränen der Engel, den Herzschlägen Gottes, im Laufe der Geschichte gab. Es hat nur keiner mitbekommen, weil es denen nicht darum ging, dass man es mitbekommt. Im Buch Wolkenatlas geht es um genau diese Einflüsse, Berührungen und “Das Fangenspiel”, dass wir über Jahrtausende schon betreiben und keinen Ausweg daraus finden. Die Geschichte hat mich zweimal zum weinen gebracht. Das dritte mal hab ich lange darüber nachgedacht. Welche Schicksale ich denn wohl beeinflusst habe, im Guten und im Bösen. Darüber denke ich noch immer nach und werde wohl auch länger brauchen. Doch viel wichtiger ist es aufzuwachen und zu horchen. Den ein Flüstern durchzieht die Welt und mehrere Stimmen sind da eingebettet. Welche führt wohin. Wem vertraue ich wohl? Liebe ist die Antwort

 

Väter und ihre Kinder, die sie immer lieben werden!

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Wie ist es so, wenn man zwischen zwei Welten lebt, als ein Elternteil? Macht man sich Gedanken, welchen Einfluss die eigenen Worte und Weisheiten auf das Kind haben, gar vielleicht sogar in die falsche Richtung drängen, weil man immer nur das Gute und Sichere für das Kind will? Oder denkt man dann einfach nur aus der Welt des Elternteils? Die Zeiten ändern sich heutzutage so schnell und die Anforderungen, die das Leben stellt sind so rapide selbst im Wandel, dass die heutige Jugend ein riesiges Problem hat, sich auf ein Ziel zu konzentrieren. Kriegt man das als Elternteil überhaupt mit, wenn man erstmal jahrelang in seinem eigenen Alltag steckt? Oder erzeugt genau das Wissen darum eben noch mehr Angst?

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Wenn man zum Erklären von Träumen ausholt

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Ich habe viele Träume gehabt. Aber um sie zu verstehen, muss ich dir ein paar Sachen über mich erzählen. Wobei man auch ein kleines bisschen darüber in meinem angefangenen Roman auf meiner Seite nachlesen kann, deswegen probier ich das anders zu erzählen. Ich war schon immer ein Empath und ein Vernunftwesen. Seit ich denken kann saugte ich schon die Gefühle anderer Menschen auf und empfand sie nach, als wären es meine. Dadurch war es schwer den Unterschied zu finden. Wo hören die Gefühle anderer Menschen auf und wo fangen meine an. Dementsprechend dachte ich auch anders als die anderen Kinder. Ich habe nämlich Gefühle vor meinen Gedanken geschaltet. Zum Beispiel fühle ich Trauer und muss erstmal darüber nachdenken, ob es meine Gefühle sind oder die einer anderen Person. Eine normale Person lebt aber in einer Welt, wo Gefühle und Gedanken getrennt voneinander existieren. Ich habe dadurch, früh schon angefangen meine Gefühle zunächst zu unterdrücken. Einen großen Einfluss darauf hatte die Welt in der wir leben, oder sagen wir mal die Gesellschaft, die wir uns in dieser Welt erbaut haben und die sozusagen unserer Welt für uns ist. Heutzutage müssen wir immer stark bleiben. Gerade als Mann ist es dir nicht gegönnt Gefühle zu zeigen, lieb oder schwach zu sein. In dieser unserer erbauten Welt zwingen wir alle, dass nur die starken ihr Recht auf Leben “erkämpfen” können. Nur die starken sehen wir mittlerweile als jene an, denen man anvertraut, eine Obhut für die Kinder sein zu können. Diese verquere Sicht auf die Dinge hat sich auch in der Welt systematisch darauf entfaltet, dass Rollen verteilt wurden in die man quasi eintreten muss, damit die Prozesse des Lebens, die eigentlich frei und schöpferisch waren und durch diese Entfaltung jetzt statisch und kategorisch geworden sind, uns in unserem Leben unterstützen können.

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Beisammensein!

Bild

 

Beizeiten legen wir
die Schrift in uns nieder
um uns zu bekennen,

dass wir schön länger jetzt
keine Liebe
eigen nennen.

Es wär egal …
wenn es nicht Herzen involviert.
Es wär egal…
wenn kein Herz in mir existiert.

Ich kann nicht lügen
nur um glücklich auszusehen.
Kann nicht betrügen,
um im Schein des Glücks zu stehen.

Die Einen…
sind vergeben.
Die Anderen…
zu verstrahlt,

vom Plastik und dem Schauer
ästhetischem Astrals.

Ich brauche Wahrheit,
um dich im Auge anzusehen.
Bin zu verletzt,
dich für deine Liebe anzuflehen.

Und deshalb wart ich auf dich
in meinem Traum und Ideal
Du, Ruhebett meiner Seele
in meinem Herzen schon real!

Verführ’ mich!
lass uns beisammen alt verweilen.
unser Glück zusammen leben,
unser Leid gemeinsam teilen.

 

© Farzam Seyed Mikail Fardowsi

 

Bild dankend von hier entnommen