Gespräche im Nebel der Netze (Part 2)

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Es gibt ein Unheil, dass sich durch die Welt zieht wie das altbekannte Fangenspielen. Keiner will der Fänger sein. Er ist dreckig, weil er gefangen wurde und sein bemühen ist es diesen Dreck von sich zu geben, damit er sich wieder rein fühlen kann.

Was im Spiel als Überlebensstrategie uns im frühen Alter schon beigebracht wird. kommt aus der Ausweglosigkeit gegenüber den Prinzipien Fressen und Gefressen werden, Kämpfen oder Untergehen und auch sehr beliebt, und wie ich finde unglaublich fehl gedeutet, Sein oder nicht Sein. Gleichwohl ist es eben genau dieses Spiel auch, mehr oder minder, der Ausdruck dessen, weswegen wir nicht aus diesem Kreislauf rauskommen.

Wer hat die Kraft und die Macht und die Stärke der Fänger zu werden, der alle Fänger aufnimmt und ohne zu fangen, ohne Anerkennung, ohne weltliches Glück, ohne Anspruch, einfach das Spiel zu Ende zu bringen, indem er dann niemanden mehr fängt, um ihn zum Fänger zu machen. In allen Geschichten gibt es diesen Jemand, Jesus, Sokrates, alle alten Sagen und Mythen und ich bin mir sicher (man soll sich Mandela oder Gandhi anschauen), dass es auch Unmengen dieser reinen Seelen, der puren Kinder, der Tränen der Engel, den Herzschlägen Gottes, im Laufe der Geschichte gab. Es hat nur keiner mitbekommen, weil es denen nicht darum ging, dass man es mitbekommt. Im Buch Wolkenatlas geht es um genau diese Einflüsse, Berührungen und “Das Fangenspiel”, dass wir über Jahrtausende schon betreiben und keinen Ausweg daraus finden. Die Geschichte hat mich zweimal zum weinen gebracht. Das dritte mal hab ich lange darüber nachgedacht. Welche Schicksale ich denn wohl beeinflusst habe, im Guten und im Bösen. Darüber denke ich noch immer nach und werde wohl auch länger brauchen. Doch viel wichtiger ist es aufzuwachen und zu horchen. Den ein Flüstern durchzieht die Welt und mehrere Stimmen sind da eingebettet. Welche führt wohin. Wem vertraue ich wohl? Liebe ist die Antwort

 

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1.4 Erste Meditation (part 4)

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Über das “Res Cogitans” (Ich ist ein denkendes Etwas) und dem Unterschied zum (Res extensa) (Es ist ein existierendes Etwas) sind wir auf die Unterscheidung von Sein und Existenz gekommen. Diese Unterscheidung haben wir über die Relation von Existenz zu Nichts getroffen, denn Existenz ist durch sein Sein im Modus des “Da”, also als Dasein nicht Nichts.

Herleitung:

Sein und Nichts sind zusammen das Transzendentale Ganze und damit gemeinsam Eins, aber als Jeweiliges im Ganzen sind das, sich ausschließende Entitäten.

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Väter und ihre Kinder, die sie immer lieben werden!

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Wie ist es so, wenn man zwischen zwei Welten lebt, als ein Elternteil? Macht man sich Gedanken, welchen Einfluss die eigenen Worte und Weisheiten auf das Kind haben, gar vielleicht sogar in die falsche Richtung drängen, weil man immer nur das Gute und Sichere für das Kind will? Oder denkt man dann einfach nur aus der Welt des Elternteils? Die Zeiten ändern sich heutzutage so schnell und die Anforderungen, die das Leben stellt sind so rapide selbst im Wandel, dass die heutige Jugend ein riesiges Problem hat, sich auf ein Ziel zu konzentrieren. Kriegt man das als Elternteil überhaupt mit, wenn man erstmal jahrelang in seinem eigenen Alltag steckt? Oder erzeugt genau das Wissen darum eben noch mehr Angst?

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1.3. Erste Meditation (part 3)

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Also warum sich die Mühe machen überhaupt über das “Nichts” zu sprechen? Weil durch das Nicht-Sein-Können des Nichts demselben ein unendliches Potenzial innewohnt, auf das man nicht auf direktem Wegen, sondern erstmal zumindest auf indirektem Wege , zugreift, über das Sein.

Dafür muss man sich erstmal gewissen physikalischen Phänomenen bewusst werden. Einer dieser Phänomene ist Entropie. Entropie bedeutet vom Begriff her erstmal eine Einwendung, Inwendung oder Umwendung, wird aber klassisch als Umwandlung verstandenen. Die Entropie ist sehr sehr grob erklärt folgendes:

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Wenn man zum Erklären von Träumen ausholt

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Ich habe viele Träume gehabt. Aber um sie zu verstehen, muss ich dir ein paar Sachen über mich erzählen. Wobei man auch ein kleines bisschen darüber in meinem angefangenen Roman auf meiner Seite nachlesen kann, deswegen probier ich das anders zu erzählen. Ich war schon immer ein Empath und ein Vernunftwesen. Seit ich denken kann saugte ich schon die Gefühle anderer Menschen auf und empfand sie nach, als wären es meine. Dadurch war es schwer den Unterschied zu finden. Wo hören die Gefühle anderer Menschen auf und wo fangen meine an. Dementsprechend dachte ich auch anders als die anderen Kinder. Ich habe nämlich Gefühle vor meinen Gedanken geschaltet. Zum Beispiel fühle ich Trauer und muss erstmal darüber nachdenken, ob es meine Gefühle sind oder die einer anderen Person. Eine normale Person lebt aber in einer Welt, wo Gefühle und Gedanken getrennt voneinander existieren. Ich habe dadurch, früh schon angefangen meine Gefühle zunächst zu unterdrücken. Einen großen Einfluss darauf hatte die Welt in der wir leben, oder sagen wir mal die Gesellschaft, die wir uns in dieser Welt erbaut haben und die sozusagen unserer Welt für uns ist. Heutzutage müssen wir immer stark bleiben. Gerade als Mann ist es dir nicht gegönnt Gefühle zu zeigen, lieb oder schwach zu sein. In dieser unserer erbauten Welt zwingen wir alle, dass nur die starken ihr Recht auf Leben “erkämpfen” können. Nur die starken sehen wir mittlerweile als jene an, denen man anvertraut, eine Obhut für die Kinder sein zu können. Diese verquere Sicht auf die Dinge hat sich auch in der Welt systematisch darauf entfaltet, dass Rollen verteilt wurden in die man quasi eintreten muss, damit die Prozesse des Lebens, die eigentlich frei und schöpferisch waren und durch diese Entfaltung jetzt statisch und kategorisch geworden sind, uns in unserem Leben unterstützen können.

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1.1 Erste Meditation

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Seit Descartes seine Meditationen zur Darlegung der Welt betrieben hat ist nun einige Zeit vergangen. Ich habe mich lange und intensiv mit dieser Thematik auseinander gesetzt und bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo einfaches Denken zu diesem Thema, dem eigenen Leben in der Fülle der Anforderungen, die so ein Leben mit sich bringt, nicht mehr genügt. Deswegen versuche ich durch das Ansetzen an seinen Meditationen und dem fortführen dieser aus meiner eigenen Perspektive, eine neue Dimension in seine Meditationen zu bringen, die wie ich finde durchaus dem Zeitgeist gerechter werden könnte.

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